Damenrucksack

Der richtige Damenrucksack – darauf solltest du achten

Wandern bringt gleich mehrere Vorteile mit. Einerseits ist die Aussicht zum Teil grandios, und zum anderen ist der Körper an der frischen Luft und kann wieder Energie tanken. Wichtigstes Accessoire ist der Rucksack (Damenrucksack), der nämlich alle wichtigen Dinge zusammenhält und für entspannte Kilometer sorgt.

Lange Zeit gab es auf dem Markt nur eine einzige Rucksackform, sie passte perfekt für Männer. Natürlich interessieren sich aber auch viele Frauen fürs Wandern, ohne den richtigen Rucksack macht das aber keinen Spaß.

So richtig ging es mit den Damen-Modellen erst 2006 los, seit diesem Jahrgang schafften es immer mehr davon auf den Markt. Es war durchaus eine kleine Evolution, denn Männer und Frauen haben einen unterschiedlichen Körperbau.

So ist zum Beispiel in der Welt der Damen die Hüfte breiter. Heute sind zum Glück die meisten Anforderungen problemlos erfüllbar.

Damenrucksack – Die Rückenlänge

In Deutschland beträgt die Durchschnittsgröße der Frau ca. 1,65 Meter. Der Mann hingegen kommt auf etwa 1,80 Meter, was in Sachen Rucksack einen enormen Unterschied ausmacht.

Damenrucksack – Modelle müssen deshalb eine verkürzte Rückenlänge haben, die allerdings nicht immer verstellbar ist. Ein gutes Modell sollte das aber auf jeden Fall können, wobei dazu unter anderem die Rucksäcke Tatonka Ruby 35* und Mammut Lithium Crest S* gehören.

Sie bieten dann den Vorteil, dass sie sehr genau an den jeweiligen Körperbau angepasst werden können. Nicht alle Frauen haben tatsächlich die Durchschnittsgröße, manche haben beispielsweise auch einen langen Oberkörper oder liegen über diesen Wert. Kommt ein Ranzen ohne Rückenverstellung aus, dann sind Optimierungen über die Schultergurte möglich.

In der Praxis funktioniert auch das sehr zufriedenstellend.

Die Hüftflosse

Für einen starken Halt sind die Hüftflossen unersetzlich. Sie müssen allerdings nicht nur korrekt sitzen (mittig am Hüftknochen), sondern sie müssen auch bequem anliegen. Grundsätzlich berücksichtigen alle Damenrucksäcke die breitere Hüfte, im Detail kann es aber dann doch große Unterschiede geben.

Dabei ist viel Polsterung nicht unbedingt das Erfolgsgeheimnis, es gilt eher die perfekte Mischung zwischen Polsterung und Dicke zu finden. Nicht selten liegen zwischen zwei Modellen viele Zentimeter. Bei einem Test wurde unter anderem das Hüftsystem vom Lithium Crest gelobt.

Der Begriff Test ist grundsätzlich nicht verkehrt, wer sich Informationen darüber einholt, der minimiert das Risiko eines Fehlkaufs enorm.

Damenrucksack

Die Schultergurte am Rucksack

Die Schultergurte entscheiden darüber, ob der Damenrucksack mit der Zeit eine leidtragende Angelegenheit wird oder nicht. An sich sind diese schmäler geschnitten und verfügen über weiche Trägerkanten.

Sie verhindern ein Scheuern und legen sich sehr angenehm um die Brust der Frau. Bei diesem Punkt sollte darauf geachtet werden, dass die Gurte nicht zu dick gepolstert und nicht zu breit sind. Empfehlenswerte Modelle sind hier der Tempest 30* und der ACS Hike 30*.

Mein Tipp: Jack Wolfskin Acs Hike Pack 26

Damenrucksack Fazit

Den passenden „Lastesel“ zu finden ist heute keine Herausforderung mehr. Die Auswahl ist mittlerweile sehr groß und deckt fast alle Wünsche ab. Das A und O ist der Einsatzzweck, daraus resultieren dann weitere Eigenschaften wie Gewicht und Größe.

Mein Tipp: Erfolgreich Draußen schlafen – Grundausstattung für eine Übernachtung

Bei kurzen Touren kann der Rucksack durchaus eine Spur schwerer sein, dafür steht dann mehr Platz zur Verfügung und die Pausen können bei einem ausgewogenen Essen noch intensiver genossen werden. Form und Farbe sind wie immer eine Frage des Geschmacks, in der Regel findet aber jeder seinen „passenden Deckel“.

 

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